Neuer Fünfer soll keine Fitnessprobleme mehr haben

15.05.2013

Nicht nur aus den Automaten der Raiffeisen-Volksbank kommen auch schon die neuen Fünf-Euro-Scheine. Während manche Kunden noch ein wenig unsicher gegenüber dem deutlich farbigeren Schein sind, freuen sich die Banker über seine Einführung.
"Der Fünfer ist die meist benutzte Banknote, entsprechend hoch ist der Verschleiß", erklärt Prokurist Markus Heumann. "Als Bank darf man nur echtes und sogenantes "fittes" Geld ausgeben", sagt er. Das bedeutet für Bankmitarbeiter: Wird die Geldnote "fadenscheinig", muss sie aussortiert werden. Geldautomaten machen das im Übrigen automatisch. 
Anschließend müssen die "unfitten" Noten bei der Bundesbankfiliale in Hannover umgetauscht werden. "Das ist an sich keine große Entfernung, aber immer ein Verwaltungsaufwand", so Heumann. Außerdem findet sich der Schmutz den die alten Scheine leicht annehmen, oft in den Automaten wieder.
Mit den neuen Scheinen soll das anders werden. Er ist mit einer feinen Lackschicht überzogen, so das weniger Schmutz haften bleiben soll und auch die Haltbarkeit erhöht wird. Zudem hat die Note neue Sicherheitsmerkmale wie den geriffelten Rand, ein neues Hologramm und die grün schimmernde "Smaragdzahl". Das soll Geldfälschern das Leben noch schwerer machen.
Das mancher Automat dieser Tage Probleme mit den neuen Scheinen hat, ist für Heumann unverständlich. "Die Datensätze für die Geräte sind schon zu Jahresbeginn herausgegeben worden", das liegt dann an den Geräteherstellern oder -betreibern".